WIND- & WETTERSCHUTZ FÜR DEN BALKON
Balkonverglasung – mehr Nutzfläche, weniger Witterung
Eine Balkonverglasung verlängert die Nutzungszeit deines Balkons deutlich – als Windschutz, Wetterschutz oder vollwertiger Wintergarten. Wir vermitteln geprüfte Fachbetriebe.
Warum verglasen?
Was bringt eine Balkonverglasung?
Eine Verglasung verändert, wie und wie lange du deinen Balkon nutzen kannst. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
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Verlängerte Nutzungszeit
Auch bei Regen, Wind und niedrigen Temperaturen im Frühjahr und Herbst nutzbar.
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Windschutz
Offene Schiebeverglasungen reduzieren Zugluft, ohne den Balkon zu verschließen.
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Wärmepuffer & Schallschutz
Geschlossene Systeme dämpfen Lärm und reduzieren Heizkosten spürbar.
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Wertsteigerung
Ein verglaster Balkon gilt in der Immobilienbewertung häufig als Nutzflächengewinn.
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Wetterschutz für Möbel
Balkonmöbel, Pflanzen und Böden sind vor Regen und UV dauerhaft geschützt.
Systemvergleich
Welche Typen der Balkonverglasung gibt es?
Von der einfachen Schiebeverglasung bis zum vollwertigen Wintergarten – hier ein Überblick aller Systeme.
| Typ | Funktionsweise | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Schiebeverglasung (rahmenlos) | Glaspaneele schieben übereinander, kein fixer Rahmen | Standardbalkon, flexibler Öffnungsgrad |
| Schiebeverglasung (gerahmt) | Paneele in Aluminiumprofilen, mehr Schallschutz | Lärmbelastete Lagen, Winternutzung |
| Faltschiebewand | Paneele falten zur Seite, große Öffnungsbreiten | Breite Balkone, Terrassen |
| Festverglasung | Nicht öffenbar, maximaler Wetterschutz | Loggien, Brüstungsersatz |
| Kalter Wintergarten | Gedämmte Profile, ohne Beheizung | Ganzjahresnutzung ohne Heizung |
| Warmer Wintergarten | Vollgedämmt + Heizung, Wohnraumstandard | Wohnraumerweiterung, ganzjährig beheizt |
Rahmenlos oder gerahmt?
Das ist die häufigste Entscheidung bei der Balkonverglasung:
Rahmenlos
Maximale Transparenz, minimaler Materialeinsatz. Ideal für moderne Gebäude. Wind- und Regenschutz ausreichend, Schallschutz begrenzt.
Gerahmt (Alu)
Bis Rw ~35 dB Schallschutz, deutlich bessere Wärmedämmung. Langlebiger, für Ganzjahresnutzung geeignet.
Faustregel: April–Oktober mit Wind/Regenschutz → rahmenlos. Winter oder Heizkostenersparnis → gedämmtes System.
Materialien
Welches Glas wird verwendet?
Je nach System und Anforderung kommen verschiedene Glastypen zum Einsatz.
Einscheibensicherheitsglas
Standard für rahmenlose Systeme, 8–10 mm stark, bruchsicher – splittert in stumpfe Krümel.
Verbundsicherheitsglas
Splitterbindend – bei bodentiefen Elementen und absturzsichernden Brüstungen bevorzugt (ÖNORM B 3710).
Isolierglas 2- oder 3-fach
Für gedämmte Systeme und Wintergärten – deutlich bessere Wärmedämmung, Energiekosten reduzieren.
Getönt / Satiniert
Sicht- und Sonnenschutz ohne Rollos oder Markisen – in verschiedenen Tönen und Reflexionsgraden erhältlich.
Bodentiefe Glaselemente und absturzsichernde Brüstungsverglasungen müssen in Österreich aus VSG oder ESG bestehen (ÖNORM B 3710). Der Fachbetrieb plant das normgerecht ein.
Preisübersicht
Was kostet eine Balkonverglasung?
Die Kosten hängen stark von Balkonbreite, Geschosshöhe, Gebäudesubstanz und System ab. Österreichweite Richtwerte:
| Leistung | Richtwert (inkl. MwSt.) |
|---|---|
| Notverglasung (einfaches Klarglas) | ab 400–700 €/lfm |
| Gerahmte Schiebeverglasung (Alu) | ab 600–1.000 €/lfm |
| Faltschiebewand | ab 700–1.200 €/lfm |
| Festverglasung / Brüstungsersatz | ab 300–600 €/m² |
| Kalter Wintergarten (komplett) | ab 5.000–15.000 € |
| Warmer Wintergarten (komplett) | ab 15.000–40.000 € |
| Montage & Anpassungsarbeiten | nach Aufwand |
Eine verlässliche Zahl gibt es erst nach Aufmaß und Angebot durch den Fachbetrieb.
Rechtliches
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Das ist in Österreich Ländersache. Die wichtigsten Fälle im Überblick:
Mietwohnung
Zustimmung des Eigentümers (Hausverwaltung / Vermieter) immer erforderlich – unabhängig von der Behörde.
Eigentumswohnung
Beschluss der Eigentümergemeinschaft nötig, da die Fassade Allgemeingut ist.
Einfamilienhaus
Rahmenlose Schiebeverglasung meist nicht bewilligungspflichtig. Wintergarten ab bestimmter Größe: Baubewilligung oder Bauanzeige möglich.
Denkmalschutz
Jede Veränderung der Außenhülle vorab mit dem Bundesdenkmalamt abstimmen.
Checkliste
Worauf achten bei der Planung?
Diese 5 Punkte sollten vor der Beauftragung eines Fachbetriebs geklärt sein.
Nutzungsziel definieren
Windschutz für die Übergangssaison oder ganzjährige Nutzung mit Heizung? Das entscheidet über System und Budget.
Gebäudezustimmung
Zustimmung von Eigentümer oder WEG vor der Beauftragung einholen – sonst droht Rückbau auf eigene Kosten.
Statik prüfen
Ältere Balkone sind oft nicht für das Zusatzgewicht ausgelegt. Der Fachbetrieb prüft das beim Aufmaß.
Sonnenschutz mitdenken
Verglaste Balkone heizen sich im Sommer auf. Raffstores oder getöntes Glas von Anfang an einplanen.
Entwässerung
Geschlossene Systeme müssen Regenwasser ableiten. Ablaufpunkte und Gefälle sind Teil der Planung.
Vermittlung in 4 Schritten
So läuft die Vermittlung ab
Ort eingeben
PLZ oder Ort eingeben – das System findet Fachbetriebe in deiner Umgebung.
Betrieb auswählen
Direkt Kontakt aufnehmen oder Anfrage über die Plattform schicken.
Beratung & Aufmaß
Der Fachbetrieb besichtigt den Balkon, klärt Statik und Normkonformität und erstellt ein Angebot.
Fertigung & Montage
Maßangefertigte Glaselemente werden geliefert und montiert – Schiebeverglasung oft in einem halben Tag.
Fachbetrieb für Balkonverglasung finden
Kostenlos, unverbindlich – geprüfte Betriebe in deiner Nähe.
Verfügbare Fachbetriebe
Glasnotdienst-Betriebe in deiner Nähe
FAQ
Häufige Fragen zur Balkonverglasung
Nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters. Ohne diese Zustimmung riskierst du beim Auszug einen kostenpflichtigen Rückbau. Viele Vermieter stimmen zu, wenn die Verglasung rückstandslos entfernbar ist – rahmenlose Schiebeverglasungen erfüllen das oft.
Eine einfache Schiebeverglasung wirkt als Pufferzone und kann den Wärmeverlust über die angrenzende Außenwand um 10–20 % reduzieren. Gedämmte Systeme (kalter Wintergarten) erzielen deutlich mehr, sind aber auch deutlich teurer.
Ja, wenn sie dafür ausgelegt ist. Rahmenlose Systeme mit ESG sind bis zu tiefen Minustemperaturen stabil. Wichtig sind frostsichere Beschläge und Führungsschienen ohne stehendes Wasser. Gerahmte Systeme mit Isolierverglasung sind für den Winter deutlich besser geeignet.
Eine einfache Schiebeverglasung für einen Standardbalkon (3–4 m Breite) ist in der Regel an einem halben bis ganzen Tag montiert. Komplexere Systeme oder Wintergärten können mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Rahmenlose Schiebeverglasungen lassen sich in der Regel rückstandslos abbauen – relevant für Mietverhältnisse oder bei einem Umzug. Gerahmte Systeme und Wintergärten sind dauerhafter und nur mit mehr Aufwand rückbaubar.
Gedämmte Systeme (Wintergarten mit Wärmedämmstandard) können im Rahmen von Sanierungsförderungen des Bundes oder der Länder (z. B. Wohnbauförderung, Klimabonus) förderbar sein, wenn sie Teil einer umfassenderen thermischen Sanierung sind. Ein Energieberater gibt hier Auskunft.
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