Autor
Heinrich Taitl
Über den Autor
GeprüftHeinrich Taitl arbeitet seit über zwanzig Jahren in digitalem Vertrieb und Marketing. Sein fachlicher Schwerpunkt ist die Suchmaschinenoptimierung, insbesondere die lokale Suche — also die Frage, warum ein Betrieb gefunden wird, wenn jemand in der Umgebung ein konkretes Problem hat, und der Betrieb zwei Straßen weiter nicht.
Er ist Mitinhaber der Digital Now Marketing GmbH mit Sitz in Hohenruppersdorf, einer kleinen inhabergeführten Agentur, in der Kunden direkt mit den Inhabern sprechen. Seine Aufgabe dort ist Strategieentwicklung: erheben, wo ein Betrieb im Netz auffindbar ist und wo nicht, und die Reihenfolge festlegen, in der gearbeitet wird — Google-Unternehmensprofil, Bewertungen, Branchenverzeichnisse, Website, Anzeigen. Maßstab ist nicht, was am größten klingt, sondern was den nächsten Auftrag bringt. Und alles bleibt messbar: Ergebnisse sollen nachprüfbar sein, nicht behauptet.
Zu seiner Arbeit gehören zwei Initiativen, die dasselbe Thema von der anderen Seite angehen. anstand.digital macht unlautere Geschäftspraktiken im digitalen Marketing öffentlich — Anbieter, die im Grenzbereich des gerade noch Erlaubten arbeiten, mit fragwürdigen Verzeichniseinträgen, langen Bindungen und Rechnungen für Leistungen, die so niemand bestellt hat. abmahnung.wtf, seit 2022 online, warnt Ein-Personen- und Kleinbetriebe vor rechtsmissbräuchlichen Abmahnwellen — von den Google-Fonts-Abmahnungen bis zu den Anforderungen der digitalen Barrierefreiheit — nach dem Grundsatz, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Als Digitalexperte war er dazu im Mai 2024 im ORF-Bürgeranwalt zu sehen, an der Seite von Betrieben, die genau auf diese Weise über den Tisch gezogen wurden.
Im Handwerk trifft das einen Nerv. Wer einmal eine Website bezahlt hat, die nichts gebracht hat, oder einen Eintrag, der jahrelang abgebucht wurde, hört bei „digitaler Sichtbarkeit“ erst einmal weg — nicht aus Technikfeindlichkeit, sondern aus Erfahrung. Genau dort setzen die Branchenportale an, die Digital Now betreibt. Bei Suchanfragen wie „Glaserei in der Nähe“ stehen die großen Verzeichnisse vorne; ein einzelner Betrieb kommt dort aus eigener Kraft selten hin. Ein Fachportal, das nur ein Gewerk abbildet, die Betriebe mit Leistungen und Standort führt und sie nicht in Laufzeiten bindet, ist die Antwort darauf. Im Glaserei Netzwerk Österreich sind über 700 österreichische Glasereibetriebe verzeichnet.
Diese Datenbasis prägt seine Beiträge in diesem Magazin. Wer siebenhundert Betriebe nebeneinander sieht, erkennt Muster, die im Einzelfall unsichtbar bleiben: welche Angaben in einem Profil regelmäßig fehlen, welche Betriebe bei Notdienstanfragen leer ausgehen, wo ein Handgriff mehr bewirkt als ein Werbebudget. Der Anspruch an jeden Beitrag: Man soll danach wissen, was zu tun ist, und die ersten Schritte selbst gehen können — ohne Vorkenntnisse. Wo es ohne fachliche Hilfe nicht sinnvoll weitergeht, steht das dabei, samt der Größenordnung, um die es geht. Unseriöse Rankingversprechen wird man bei ihm nicht finden.
Der Autor ist Mitinhaber der Digital Now Marketing GmbH. Das Unternehmen ist Medieninhaberin des Glaserei Netzwerks Österreich und bietet Leistungen im Bereich digitaler Sichtbarkeit an. Die Beiträge sind allgemeine Information und keine Beratung im Einzelfall. — Redaktionelle Grundsätze
Auf einen Blick
Mitglied der Redaktion · Profil aktualisiert am 04.09.2026
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